2026-06-15 10:17Pressrelease

Fristads erzielt Durchbruch bei antimonfreien flammhemmenden Fasern

Die „Multinorm Green“-Kollektion von Fristads. Erhältlich ab Herbst 2026.Die „Multinorm Green“-Kollektion von Fristads. Erhältlich ab Herbst 2026.

Fristads wird in der Frühjahrsausgabe 2026 der Zeitschrift „Health and Safety International“ (HSI) für seine Rolle bei der Entwicklung einer neuen, nachhaltigeren flammhemmenden Faser vorgestellt – ein Durchbruch, der eine der komplexesten Produktkategorien im Bereich der Arbeitskleidung grundlegend verändern könnte. Die neue Faser ist antimonfrei und wird teilweise aus recycelten Chemikalien hergestellt.

Flammhemmende Bekleidung gehört zu den komplexesten Arten von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) und dient dem Schutz vor Hitze, Flammen und Lichtbögen. In der Vergangenheit haben sich Faserhersteller auf Materialien und chemische Lösungen verlassen, die aus Sicht der Nachhaltigkeit problematisch, aber schwer zu ersetzen sind.

Die HSI-Fallstudie zeigt, wie Fristads in Zusammenarbeit mit dem Chemiehersteller Kaneka und dem Faservertriebsunternehmen Waxman Fibres daran gearbeitet hat, die langjährige Abhängigkeit der Branche von Antimon in Frage zu stellen – einem Metall, das häufig in flammhemmenden Fasern wie Modacryl verwendet wird, jedoch mit Bedenken hinsichtlich der Umwelt und der Lieferkette verbunden ist.

„Die Entwicklung nachhaltigerer Alternativen in dieser Kategorie galt lange Zeit als nahezu unmöglich“, sagte Petra Öberg Gustafsson, Geschäftsführerin bei Fristads. „Aber durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern und unser Engagement für Veränderungen haben wir gezeigt, dass es möglich ist.“

Eine neue Generation flammhemmender Fasern
Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist Protex F – eine antimonfreie, flammhemmende Faser, die denselben zertifizierten Schutz bietet wie herkömmliche Lösungen. Zudem kann die Faser unter Verwendung von recycelten Chemikalien aus Kunststoff- und Textilabfällen hergestellt werden, wodurch die Abhängigkeit von neuen Rohstoffen verringert wird.

Dies ist ein bedeutender Fortschritt für die Branche. Während recycelte Materialien in Standard-Arbeitskleidung immer häufiger zum Einsatz kommen, war ihre Einführung in hochleistungsfähige Schutzkleidung aufgrund strenger Sicherheitsanforderungen bislang weitaus schwieriger.

„Bei PSA steht Sicherheit immer an erster Stelle“, so Lisa Rosengren, Sustainability & Raw Material Manager bei Fristads. „Die Herausforderung bestand darin, die Umweltbilanz zu verbessern, ohne dabei Abstriche bei Schutz, Haltbarkeit oder Komfort zu machen. Bei dieser neuen Faser gibt es keinen Qualitätsunterschied, was diesen Durchbruch so bedeutend macht.“

Von der Innovation zur Anwendung
Nach fünfjähriger Entwicklungszeit wird Fristads als eines der ersten Unternehmen diese Innovation auf den Markt bringen, indem es Protex F in seine kommende Multinorm Green-Kollektion integriert. Die Kollektion, deren Markteinführung für September 2026 geplant ist, kombiniert zertifizierten Multinorm-Schutz mit nachhaltigeren Materialien und Umweltproduktdeklarationen (EPD).

Durch die Umsetzung von Faserinnovationen in fertige Kleidungsstücke möchte Fristads es seinen Kunden erleichtern, Schutzkleidung auszuwählen, die sowohl strenge Sicherheitsanforderungen als auch ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele erfüllt. Multinorm Green ist die erste Kollektion im PSA-Segment, die mit Umweltproduktdeklarationen (EPDs) ausgestattet ist und von unabhängigen Stellen verifizierte Daten zu CO2-Emissionen und Wasserverbrauch über den gesamten Lebenszyklus jedes Kleidungsstücks liefert. Diese Daten helfen Kunden dabei, fundierte Kaufentscheidungen zu treffen, und unterstützen die Scope-3-Berichterstattung.

Veränderung durch Zusammenarbeit vorantreiben
Die Fallstudie unterstreicht zudem, wie regulatorischer Druck, Kundenerwartungen und die Notwendigkeit einer widerstandsfähigen Lieferkette den Wandel in der gesamten Branche beschleunigen und wie die Zusammenarbeit zwischen Marken, Faserherstellern und Lieferanten entscheidend ist, um dies zu verwirklichen.

Indem Fristads dazu beiträgt, antimonfreie, teilweise recycelte flammhemmende Fasern auf den Markt zu bringen, leistet das Unternehmen einen Beitrag zu einem umfassenderen Wandel hin zu einer transparenteren und nachhaltigeren Produktion in der Arbeitsbekleidungsbranche.

„Hier geht es nicht nur um eine Faser oder ein Produkt“, sagte Lisa Rosengren. „Es geht darum zu beweisen, dass selbst die technisch komplexeste Arbeitskleidung neu erfunden werden kann, wenn wir eine Nachfrage dafür schaffen. Und das öffnet die Tür für weitere Innovationen in der gesamten Kategorie.“

Die vollständige Fallstudie „Haben wir endlich den Heiligen Gral der Nachhaltigkeit und Leistungsfähigkeit bei PSA erreicht?“ ist in der Frühjahrsausgabe 2026 von Health and Safety International verfügbar.



About Fristads Alpine

Fristads hat seit 1925 die Entwicklung langlebiger und funktioneller Arbeitskleidung herausgefordert und vorangetrieben. Dabei standen immer die Ansprüche professioneller Arbeiter im Mittelpunkt, angetrieben durch Innovation und Nachhaltigkeit. Das Bekleidungssortiment von Fristads umfasst sowohl klassische als auch moderne Kleidungsstücke für eine Vielzahl von Branchen. Die Produkte erfüllen die höchsten Standards in Bezug auf Qualität, Sicherheit und Komfort. Fristads ist Teil der Hultafors Group, die im Besitz von Investment Latour AB ist und ein breites Portfolio an Produkten und Marken für professionelle Arbeiter bietet. Weitere Informationen zu Fristads finden Sie unter www.fristads.com.


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Marketing Coordinator DACH
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